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Radon im Keller

Radon ist ein radioaktives Gas und kommt in vielen Regionen Deutschlands vor. Radon dringt durch Fundamente ins Haus ein. Da Radon geruchs- und farblos ist, wird es mit der Luft im Keller eingeatmet und führt somit zu einer Gesundheitsgefahr. Viele Menschen wissen gar nicht, dass ihr Keller oder ihr Haus von Radon belastet ist und in welcher Konzentration. Es gibt mehrere, sehr kostenintensive Möglichkeiten zu verhindern, dass Radon in den Keller gelangt. Die kostengünstigste Lösung ist eine Radon Lüftung. Im ersten Schritt messen Sie mit unserem Radon Messgerät die Radon Konzentration in Ihrem Keller. Mit dem Radon Messgerät erfahren Sie im ersten Schritt inwiefern sich Radon im Haus befindet. Ist der Messwert in Ihren Räumlichkeiten erhöht, ist der nächste Schritt die Radon Lüftung. Die Radon Lüftungssteuerung ist eine zuverlässige und kostengünstige Lösung Ihren Keller vom radioaktiven Gas zu befreien.

Radon im Haus minimieren und zugleich Keller entfeuchten

Die intelligente Radonlüftung Typ 100-690 sorgt nicht nur dafür, dass das Radon im Keller und somit auch im Haus zuverlässig, schnell und effizient aus Ihrem Keller transportiert wird, sie sorgt auch für einen trockenen Keller. Selbstverständlich könnten Sie auch die Fenster manuell in einem gewissen Rhythmus öffnen, dies ist jedoch auf Dauer sehr mühsam und sehr zeitaufwendig. Hinzu kommt, dass Sie vermutlich nachts nicht die Fenster öffnen werden. Die Gefahr beim manuellen Lüften ist jedoch nun ein feuchter Keller, den es zu vermeiden gilt. Ihre Radon Belastung sinkt zwar durch das manuelle Lüften, die Feuchtigkeit steigt jedoch. Denn wissen Sie, wann Sie zur richtigen Zeit lüften? Wissen Sie, wann die Außenluft in der Lage ist Feuchtigkeit aufzunehmen, sodass keine feuchte Luft in den Keller dringt?

Nun zum richtigen Zeitpunkt zu lüften ist nahezu manuell unmöglich. Diese Aufgabe übernimmt die Radonlüftung 100-690 zuverlässig und ganz individuell nach Ihren Wünschen.

Radon Messung mit dem Radon Messgerät 100-825

Messen Sie die Radon Belastung in Ihrem Keller mit dem Radon Messgerät 100-825. Die Radonmessung gibt Ihnen Klarheit, inwiefern Ihr Haus oder Ihr Keller mit Radon belastet ist und wie dringend Handlungsbedarf besteht. Der Grenzwert in Räumen sollte 300 Bq/m3 nicht überschreiten. Das Radon Messgerät dient nicht nur zur einmaligen Messung, es ist auch zur Dauermessung geeignet.

Radonlüftung zur Verringerung der Radonkonzentration

Ist der erste Schritt der Radonmessung erfolgt, folgt nun der zweite Schritt: die Radonlüftung. Eine intelligente Lüftungsanlage, die automatisch lüftet, sofern die eingestellten Richtwerte überschritten werden. Die Lüftung erfolgt mittels Lüftern, die individuell für die Größe Ihrer Räumlichkeiten und Ihres Kellers ausgelegt sind. Die Radonlüftung 100-690 misst anhand eines präzisen Radonsensors unentwegt den Radongehalt im Keller. Ist der eingestellte Richtwert überschritten, beginnt die Lüftungsanlage sofort die Lüftung einzuschalten. Dies erfolgt solange, bis das Radongas im Keller mit Frischluft ausgetauscht wurde.

Ist der Richtwert unterschritten, misst die Lüftung die eingestellten Temperaturwerte und lüftet gemäß Ihrem eingestellten Entfeuchtungsprogramm, sodass sicher gestellt wird, dass Ihr Keller entfeuchtet wird und stets trocken bleibt.

Woher kommt Radon eigentlich?

Die Erdkruste enthält seit Milliarden Jahren radioaktive Stoffe. Das in verschiedenen Gesteinen eingebundene Uran-238 (238U) ist stark verbreitet. Zerfällt der Atomkern des Uran-238, entstehen weitere Radionuklide, darunter das radioaktive Edelgas Radon (222Rn). Es ist besonders mobil, weil es mit an­deren Elementen unter normalen Umständen keine chemischen Verbindungen eingeht. Ein Teil des entstehenden Radons wird in den Porenraum der Böden und in Gesteine freigesetzt. Von dort wandert es zur Erdoberflä­che. Dieser Transport wird durch Spalten und Risse im Untergrund begünstigt. Dadurch kann es über Klüfte, Bergsenkungen oder an der Grenze zweier Gesteinsarten zu lokal erhöhten Radonkonzentrationen kommen.

Darüber hinaus kann Radon auch im Grund­wasser gelöst und mit diesem im geologi­schen Untergrund transportiert werden. (Quelle BfS)

Das radioaktive Radon kann man weder sehen noch riechen noch schmecken. Wissenschaftler haben jedoch Karten erstellt, auf denen farblich markiert ist, in welchen Gebieten in Deutschland besonders viel Radon vorkommt. “Das Radon ist gasförmig und sehr mobil und entweicht aus dem Boden ins Freie. Im Freien kann es sich sofort verteilen und verdünnen.  (*1: Quelle BR Wissen)

Stellt Radon eine Gesundheitsgefahr dar?

Radon ist nach dem Tabakrauch die wichtigste Ursache für Lungenkrebs. Über die Atmung nehmen wir Radon und die an winzige Partikel gehefteten Folgeprodukte auf. In der Lunge führt der radioaktive Zerfall zur Bestrahlung der Lungenzellen. Je höher die Radonkonzentration in der Raumluft ist, und je länger wir uns dort aufhalten, desto höher wird das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken. Besonders gefährlich sind die an Partikel gebundenen Folgeprodukte: Die jeweilige Lebensdauer der Zerfallsprodukte und die Verweilzeit im Atemtrakt beeinflussen die Krebsentstehung. Der Ort der Ablagerung und Anreicherung der Folgeprodukte ist entscheidend dafür, wo sich gegebenenfalls Lungenkrebs entwickelt. Bis zum tatsächlichen Ausbruch der Krankheit können jedoch Jahrzehnte vergehen

Abschätzungen, die auf den Studien basieren, ergeben, dass circa fünf Prozent aller Lungenkrebstodesfälle in Deutschland auf Radon in Wohnungen zurückzuführen sind.

 (*2: Quelle Helmholtz Zentrum München)

Radon Risikogebiete in Deutschland

Wieviel Radon im Boden, in der Luft und in Innenräumen vorkommt, ist in Deutschland regional unterschiedlich. In der norddeutschen Tiefebene sind die Radon-Konzentrationen meist niedrig; in den meisten Mittelgebirgen, im Alpenvorland und in Gegenden mit Gesteinsmoränen der letzten Eiszeit eher höher. Das BfS stellt Karten zur regionalen Verteilung von Radon im Boden, in Innenräumen und im Freien bereit. (*3: Quelle BfS)

Die Radon-Konzentrationen im Erzgebirge und in Teilen des Bayerischen Waldes, sowie in Teilen des Saarlands liegen höher als in vielen anderen Gebieten Deutschlands. In diesen Gebieten sind auch die Radon-Konzentrationen in der Bodenluft erhöht. Das liegt an der unterschiedlichen geologischen Beschaffenheit und dem unterschiedlichen Uran-Gehalt des Bodens. (*4: Quelle Helmholtz Zentrum München)

Radon im Haus? 

Radon dringt über erdberührte Bereiche in ein Gebäude ein, vor allem über Risse und Spalten in Fundament und Mauer­werk, undichte Fugen zwischen Bauwerk­teilen sowie undichte Kabel- und Rohr­durch­lässe. Vom Keller aus kann sich Radon über Treppen­aufgänge, Kabel-, Kamin- und Versorgungs­schächte oder auch durch Geschoss­decken in höher gelegene Räume ausbreiten. Begüns­tigt wird das durch den Kamineffekt: Steigt warme Luft im Haus auf, entsteht im Keller ein kaum spür­barer Unter­druck, der laufend kalte, radonhaltige Luft aus dem Boden ins Gebäude saugt. Die Radon­konzentration nimmt zu den oberen Stock­werken hin aber ab. (*5: Quelle Stiftung Warentest)

Wie hoch steigt Radon im Haus?

Das Gas kann sich in alle Räume ausbreiten. In der Regel ist die Konzentration im Keller und im Erdgeschoss am höchsten. In höheren Etagen nimmt die Radon-Konzentration üblicherweise ab, weil sich das aus dem Gebäudeuntergrund eindringende Radon in den höheren Etagen mehr und mehr mit radonarmer Außenluft vermischt. (*6: Quelle BfS)

Gesetzliche Vorschriften

Der Schutz vor Radon und seinen Risiken für die Gesundheit ist im Strahlenschutzgesetz und in der Strahlenschutzverordnung geregelt.

Ziel ist es, den Eintritt von Radon in Gebäude weitgehend zu verhindern oder deutlich zu erschweren – insbesondere in Gebieten, in denen in vielen Gebäuden eine hohe Radon-Konzentration zu erwarten ist. In diesen Gebieten gelten Schutzvorschriften, die für Wohngebäude und Arbeitsplätze unterschiedlich sind.

Bis Ende 2020 mussten die Bundesländer gemäß Strahlenschutzgesetz ermitteln, in welchen Gebieten in vielen Gebäuden eine hohe Radon-Konzentration zu erwarten ist. In diesen Gebieten gelten unterschiedliche Regelungen für verschiedene Gebäudetypen:

Für private, bereits bestehende Wohngebäude können Eigentümer und Bewohner freiwillig Maßnahmen ergreifen, um die Radon-Konzentration im Gebäude zu senken.

Für private Neubauten besteht für Bauherren die Pflicht, durch bauliche Maßnahmen weitgehend zu verhindern, dass Radon in das Gebäude eindringen kann.

Beträgt die Konzentration von Radon an Arbeitsplätzen mehr als 300 Becquerel pro Kubikmeter, müssen Maßnahmen eingeleitet werden, um die Radon-Konzentration im Gebäude zu senken.(*7: Quelle Bundesamt f. Strahlenschutz)

Lüften bei Radon im Haus

Als Erstmaßnahme sollte das Gebäude regelmäßig durchlüftet werden – und zwar so, dass bereits nach wenigen Minuten die gesamte Innenraumluft ausgetauscht ist.

Das so genannte Querlüften beschleunigt den Luftaustausch. Querlüften heißt, Fenster an unterschiedlichen Gebäudeseiten weit öffnen, so dass ein Durchzug in den Räumen entsteht, der die verbrauchte Luft schneller austauscht. Durch das kurze, intensive Lüften verliert der Raum auch weniger Heizungswärme.

Ein Lüftungsplan – im Idealfall in Kombination mit beispielsweise regelmäßigen Weckrufen oder der Kalenderfunktion vom Handy oder Rechner – unterstützt dabei, das regelmäßige Lüften nicht zu vergessen.

Da die Maßnahme nicht immer ausreicht, um die Radon-Konzentration im Gebäude ausreichend zu senken, sollte der Erfolg durch Messungen überprüft werden.

Wenn sich zeigt, dass das manuelle Lüften die Radon-Konzentration ausreichend senken kann, ist es sinnvoll, als dauerhafte Lösung eine technische Lüftungsanlage einzubauen. (*8: Quelle BfS)

Haben Sie Fragen zum Thema Radon im Keller? 

….oder wünschen direkt eine Beratung, wie wir Ihre Radonbelastung im Keller schnell und kostengünstig messen und minimieren? 
Dann schreiben Sie uns gerne direkt über unser Kontaktformular oder wenden Sie sich an unsere Vertriebsmitarbeiter. Wir beraten Sie gerne, erstellen Ihnen auf Anfrage einen Lüftungsvorschlag für Ihren Keller und stehen Ihnen jederzeit mit Rat zur Seite. 

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    Quellangaben des Informationstextes:

    1. Bayerischer Rundfunk BR: https://www.br.de/wissen/radon-krebs-lungenkrebs-gas-edelgas-radioaktiv-strahlung-strahlenbelastung-118.html
    2. Helmholtz Zentrum München: https://www.lungeninformationsdienst.de/praevention/index.html
    3. Bundesamt für Strahlenschutz BfS: https://www.bfs.de/DE/themen/ion/umwelt/radon/karten/boden.html
    4. Helmholtz Zentrum München: https://www.helmholtz-muenchen.de/fileadmin/AWST/PDF/FAQs/Radoninfo_HMGU.pdf
    5. Stiftung Warentest: https://www.test.de/Radonbelastung-So-schuetzen-Sie-sich-4260506-4260511/
    6. Bundesamt für Strahlenschutz BfS: https://www.bfs.de/DE/themen/ion/umwelt/radon/karten/innenraeume.html
    7. Bundesamt für Strahlenschutz BfS: https://www.bfs.de/DE/themen/ion/umwelt/radon/regelungen/regelungen_node.html
    8. Bundesamt für Strahlenschutz BfS: https://www.bfs.de/DE/themen/ion/umwelt/radon/schutz/massnahmen.html